Solitär kostenlos online spielen
Das klassische Kartenspiel für eine Person – hier in der bekanntesten Variante Klondike: Karten aufdecken, Reihen bauen, alle vier Farben aufs Fundament bringen. Kostenlos, ohne Werbung, ohne Anmeldung.
Solitär ist das klassische Patience-Kartenspiel für eine Person – unsere Umsetzung spielt die bekannteste Variante Klondike: Decke Karten auf, baue im Tableau absteigende Reihen in wechselnden Farben und lege alle 52 Karten nach Farbe geordnet auf das Fundament. Kostenlos im Browser, ohne Werbung, ohne Anmeldung, mit wählbarem 1er- oder 3er-Ziehen.
Regeln: So funktioniert Klondike
Gespielt wird mit einem vollständigen Blatt aus 52 Karten. Das Spielfeld hat vier Bereiche – mit den Namen, die du auch in unserem Spiel siehst:
- Tableau (die sieben Längsreihen): Zu Beginn liegen dort 28 Karten – die erste Reihe hat eine, die siebte sieben. Nur die oberste Karte jeder Reihe ist aufgedeckt.
- Talon: Die restlichen 24 Karten, verdeckt. Ein Tipp deckt je nach Modus eine oder drei Karten auf.
- Ablagestapel: Hier landen die aufgedeckten Talon-Karten; spielbar ist immer nur die oberste.
- Fundament (vier Stapel): Das Ziel. Jede Farbe wird hier aufsteigend abgelegt – vom Ass bis zum König.
Gebaut wird nach zwei einfachen Mustern: Im Tableau absteigend und in wechselnden Farben (auf eine schwarze 9 passt nur eine rote 8), auf dem Fundament aufsteigend in derselben Farbe. Zusammenhängende aufgedeckte Reihen dürfen gemeinsam umziehen. Wird eine verdeckte Karte frei, dreht sie sich automatisch um. Leere Längsreihen darf nur ein König (allein oder mit seiner Reihe) besetzen. Der Talon darf unbegrenzt neu durchlaufen werden. Gewonnen ist die Partie, wenn alle 52 Karten auf dem Fundament liegen.
Strategie: die Züge, die Partien entscheiden
Klondike verzeiht Planlosigkeit schlecht – die meisten verlorenen Partien scheitern an denselben drei Fehlern. So spielst du besser:
Verdeckte Karten sind alles. Jeder Zug, der eine verdeckte Karte umdreht, schlägt fast jeden anderen. Stehen zwei Optionen zur Wahl, nimm die, die aufdeckt – und bevorzuge dabei die längere verdeckte Reihe (rechts liegen mehr verdeckte Karten als links).
Asse und Zweien sofort hoch. Für sie gibt es im Tableau keine sinnvolle Verwendung. Ab der Drei aber gilt:
Nicht gierig aufs Fundament. Eine zu früh abgelegte Karte fehlt dir unten als Bauplatz. Faustregel: Lege eine Karte erst hoch, wenn beide Karten der Gegenfarbe eine Stufe darunter schon auf dem Fundament liegen oder sicher entbehrlich sind – sonst hol sie zur Not mit einem Tipp wieder herunter (auch das erlaubt unser Spiel, regelkonform).
Leere Reihen sind Werkzeuge, keine Trophäen. Leere eine Reihe erst, wenn ein König bereitsteht – und überlege, welche Farbe: Auf den König baust du eine Dame der Gegenfarbe, und die muss verfügbar sein.
Der Talon ist Information. Gerade beim 1er-Ziehen lohnt ein kompletter erster Durchlauf, nur um zu sehen, was wo liegt – Rückgängig und das unbegrenzte Neu-Durchlaufen machen das bei uns risikofrei.
Schwierigkeit: 1er- oder 3er-Ziehen
Der Modus-Schalter über dem Spielfeld bestimmt, wie der Talon arbeitet. 1er-Ziehen zeigt jede Karte sofort spielbar – der entspannte Standard, ideal zum Lernen der Abläufe. 3er-Ziehen deckt drei Karten auf, von denen nur die oberste spielbar ist: Dieselbe Partie wird dadurch deutlich kniffliger, weil du an tiefere Karten nur herankommst, wenn du die darüber verbaust. Ehrlich gesagt gehört zu beiden Modi eine Portion Kartenglück – welcher Anteil der Partien gewinnbar ist, hängt vom Blatt ab, nicht von der Seite.
Geschichte: von der Patience zum Bildschirm-Klassiker
Geduldsspiele mit Karten – im Deutschen treffend Patiencen genannt – sind seit dem späten 18. Jahrhundert in Europa belegt und waren im 19. Jahrhundert ein beliebter Zeitvertreib der Salons. Die Variante, die heute fast jeder einfach „Solitär” nennt, trägt den Namen Klondike – nach der Goldgräber-Region am gleichnamigen Fluss in Kanada, wo das Spiel um 1900 unter Prospektoren populär gewesen sein soll. Zum weltweiten Standard wurde Klondike ab 1990, als es jedem Windows-Rechner beilag – Millionen Menschen lernten so nebenbei die Maus zu bedienen. Unsere Version bleibt diesem ruhigen Erbe treu: ein Blatt, ein Brett, keine Eile.
Häufige Fragen
Ist jede Solitär-Partie lösbar?
Nein – und das ist keine Eigenheit unserer Seite, sondern liegt am Spiel selbst: Bei zufällig gemischten Klondike-Partien ist ein Teil grundsätzlich nicht gewinnbar. Anders als bei unserem Sudoku, wo jedes Rätsel geprüft eindeutig lösbar ist, gehört das Risiko einer festgefahrenen Partie hier zum Spiel. Neues Spiel ist nie weiter als einen Tipp entfernt.
Was ist der Unterschied zwischen 1er- und 3er-Ziehen?
Beim 1er-Ziehen deckst du vom Talon eine Karte auf und kannst jede sofort nutzen. Beim 3er-Ziehen kommen drei auf einmal, spielbar ist nur die oberste – das ist die anspruchsvollere, klassischere Turnierform. Der Wechsel im Spiel startet eine neue Partie.
Nichts geht mehr – was kann ich tun?
Erst den Talon durchziehen (er darf beliebig oft umgedreht werden), dann mit Rückgängig ein paar Züge zurückgehen und eine andere Reihenfolge probieren – oft war ein zu frühes Fundament-Ablegen das Problem. Wenn wirklich nichts mehr geht, ist die Partie festgefahren: Das kommt bei Klondike vor.
Wie bediene ich das Spiel auf dem Handy?
Antippen genügt: erst die Karte (oder Kartenreihe), dann das Ziel. Ein zweites Tippen auf die gewählte Karte legt sie, wenn möglich, direkt auf das Fundament. Am Rechner funktioniert alles genauso per Klick, Escape hebt die Auswahl auf.
Ist Solitär hier wirklich kostenlos und ohne Anmeldung?
Ja – wie alles auf CalmPlay: keine Werbung, kein Konto, keine Bezahlschranke. Es wird auch nichts gespeichert; jede Partie beginnt frisch.